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Flüsse, Seen und besondere Berge

Der Berg Kanchenjunga ist mit 8.598 Metern der höchst Punkt Indiens. Er befindet sich im Westen von Sikkims in der Nähe der Grenze zu Nepal. Der Nanda Devi liegt vollständig auf indischem Gebiet und ist mit 7.822 Metern der höchste Berg Indiens, der nur auf indischem Gebiet liegt. Zwei Meter unter dem Meeresspiegel liegt die Kuttanad-Senke an der Malabarküste. Sie ist der tiefste Punkt Indiens. Die größeren Flüsse in Indien entspringen alle in einer der drei Hauptwasserscheiden des Subkontinents: im Himalaja, in den Vindhya- und Satpura-Bergen oder in den Westghats. Der Ganges ist Indiens wichtigster und längster Fluss. Er entspringt im Himalaja und hat die Nebenflüsse Yamuna und Gumti. Ein weiterer Fluss ist der Chambal, der ein Zufluss des Yamuna ist. Im Nordosten fließt der Brahmaputra, der sich mit dem Ganges vereint und ein gewaltiges Delta vor der Mündung in den Golf von Bengalen bildet. Indien hat an ihm jedoch nur im Westen einen Anteil, da der Grossteil des Gangesdelta auf dem Gebiet des Nachbarstaates Bangladesch liegt. Der Indus durchquert im äußersten Norden in Südost-Nordwest Richtung den Bundesstaat Jammu & Kashmir. Im Hochland von Dekkan gibt es mehrere größere Flüsse, wie den Narmada und den Tapti, die ins Arabische Meer fließen. Zum Golf von Bengalen fließen der Godavari, Krishna, Mahanadi und der Kaveri. Indien besitzt nur wenige große natürliche Seen. Aus diesem Grund wurden im ganzen Land, zu Bewässerungs- und Energiegewinnungszwecken, riesige Stauseen angelegt. Der Hirakud-Stausee in Orissa, der Gandhi-Stausse in Madhya Pradesh und der Govind-Ballabh-Pant-Stausee an der Grenze zwischen Uttar Pradesh und Chhattisgarh sind hierbei die Größten.



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